
2005 - Die Vorgeschichte
Erste Gehversuche im Kronenhof-Weinkeller mit Othella Dallas. Wir dachten schon, das wäre ihr letztes Konzert. Wie falsch wir damit lagen.
Der Sommer ist die Zeit, um die Dinge zu geniessen, die man liebt, und für viele von uns ist das die Musik. Wenn Sie Jazz lieben und ihn vor allem in einer wunderschönen Alpenlandschaft oder in stilvollen, schicken Lokalen hören möchten, dann ist St. Moritz im Juli der richtige Ort für Sie.
Das Festival da Jazz läuft den ganzen Monat und präsentiert eine grosse und talentierte Auswahl weltberühmter Jazzkünstler sowie aufstrebender Newcomer. Die Konzerte finden an einer eklektischen Auswahl an Veranstaltungsorten und im Freien statt, die die wunderschöne Landschaft und Akustik der Natur nutzen.
Jeden Tag gibt es eine neue Jazz-Variante zu probieren, eine energiegeladene Kollision herrlich unterschiedlicher Stile, von etablierten Acts voller alter Seelen bis hin zu jungen Nachwuchstalenten, die vor einem lockeren, freundlichen Publikum spielen, das nur Jazz anzieht. Es ist etwas Besonderes, an einem so schönen Ort loszulassen und eine Melodie nach der anderen mitzuschwingen, während sie über die benachbarten Alpenseen, Waldhänge oder durch die abendliche Menge in einem der unvergesslichen Veranstaltungsorte von St. Moritz mäandert.
Und was die Veranstaltungsorte angeht, gibt es eine spannende Auswahl. Vom Kultstatus des mühelos coolen Dracula Clubs über die grandiose Atmosphäre der legendären Sunny Bar bis hin zur Seebühne im Lej Da Staz und der magischen Waldlage des Taiswalds.
Geniessen Sie so viele einzigartige Momente, wie die Improvisation eines Gitarristen Noten enthält, und feiern Sie Ihre Lieblingsmusik an einem Ort, der ihr wirklich gerecht wird.
Erste Gehversuche im Kronenhof-Weinkeller mit Othella Dallas. Wir dachten schon, das wäre ihr letztes Konzert. Wie falsch wir damit lagen.
Erste Konzertreihe im Weinkeller. Hazy Osterwald spielt sein letztes Konzert überhaupt mit Dani Felber.
Rolf Sachs gibt dem Festival Asyl im Dracula Club. George Gruntz eröffnet im heiligen Gebälk die Serie «Jazz & Wine».
Der Name «Festival da Jazz» wird geboren. Das erste richtige Festival. 13 Konzerte und Zusammenarbeit mit dem Kulm Hotel.
Nun bereits 26 Konzerte. Trotz Wirtschaftskrise kommt Lexus mit an Bord und die Hauser’s Terrasse wird mit Brunch Konzerten bespielt.
Das Festival wird internationaler. Grosse Acts wie «Manhattan Transfer» begeistern und sind begeistert. Der Mix passt: Sophie Hunger, Paul Kuhn, Brad Mehldau u.v.m.
Hellmi Beerli ermöglicht ein Konzert von Ahmad Jamal – Sternstunde. Weitere Highlights: Till Brönner, Klaus Doldinger, Al di Meola, Dave Grusin, Lee Ritenour. Zudem erste «Free midnight concerts» in der Miles Davis Lounge.
Nun bereits 47 Konzerte. Dank Franzoli geniesst die Brasserie Dracula grossen Zulauf. Grosse Konzertmomente mit Dee Dee Bridgewater, Nigel Kennedy, Richard Galliano, Dianna Reeves u.v.m.
Chick Corea und Al Jarreau beehren uns. Zum ersten Mal findet das unterdessen sehr beliebte Open Air auf Muottas Muragl statt. Zudem: Randy Crawford, Fazil Say, Take 6 und natürlich Othella Dallas.
Dave Grusin wird 80 und feiert mit drei Konzerten bei uns. Pepe Lienhard zwängt eine ganze Bigband ins Dracula und auch das klappt. Zudem: Patti Austin, Dave Holland, Jimmy Cliff, Meshell Ndegeocello, Mike Stern, John Scofield.
Bobby McFerrin erteilt Lektionen statt zu singen. Dee Dee Bridgewater und Irvin Mayfield verzaubern uns. Und Candy Dulfer tut es Open Air gleich hinter dem Dracula.
Nun bereits über 50 Konzerte pro Festival. Neu auch Apéro Konzerte auf Hauser's Terrasse. Grosses erleben wir durch Iiro Rantala und Ulf Wakenius, durch Marcus Miller, Diana Krall, The Rad Trads u.v.m.
Zum Jubiläum bespielt das Festival den Kronenhof, wo alles begann, und weitere prächtige Konzertorte auf einer kleinen «Tour de Charme».
Das freie Open Air findet neu am Lej da Staz statt. Ludovico Einaudi verzaubert dort 4000 Menschen. Und Norah Jones beehrt den Dracula Club.
Festivalgründer Jenny geht neue Pfade und am Ende spielt wie immer Helge Schneider.
Das Festival kann trotz Pandemie stattfinden. Leicht verkürzt und mit stärkerem Fokus auf einheimisches Schaffen.
Trotz Masken und Covid-Check kommen die Menschen in Scharen. Madame Kidjo am Stazersee und Zucchero im Dauerregen u.v.m. Mit der ersten New Generation #JazzLab by Jaguar.
Zurück ins flauschige Heim im Dracula Club. Endlich. Da darf auch Helge Schneider wieder den Rausschmeisser geben.
Das Festival da Jazz St. Moritz lädt zum Gratiskonzert mit dem James Gruntz Duo. Mit so vielen Musikfans hat kaum jemand gerechnet.